Angebote und Projekte

Unsere Schule verfügt über eine Vielfalt an AGs und Projekten, von denen einige standortübergreifend und einige standortspezifisch sind. 
Auf dieser Seite finden Sie eine allgemeine Übersicht sowie Infos und Eindrücke zu einzelnen Angeboten.

Angebote an beiden Standorten

„Klasse, wir singen, singen steckt an! Singen macht Spaß, weil jeder es kann.
Singt man zusammen, ist das der Hit! Klasse, wir singen, komm, sing doch mit!“
( „Klasse! Wir singen, Brigitte Antes, Gerd-Peter Münden)

Die Chor-AG ist neu an unserer Schule. Seit dem 2. Halbjahr im Schuljahr 2018/2019 gibt es die AG im Standort NORD, seit 2019/2020 wird sie auch im Standort SÜD angeboten. Teilnehmen können alle Kinder der 2. bis 4. Klasse. Zum Halbjahr kann die AG neu gewählt werden. Nach zwei Schnupperstunden können die Kinder entscheiden, ob sie dabei bleiben möchten.

26 Kinder im Standort NORD und 18 im Standort SÜD treffen sich zur Zeit jeden Mittwoch/ Donnerstag in der 6. Stunde im Musikraum.

Am Anfang jeder Stunde werden zunächst die Stimme und der Körper mit einer Geschichte und Spielen aufgewärmt. 
Dann werden Lieder zu unterschiedlichen Themen (Weihnachten, Jahreszeiten, Tierlieder, Bewegungslieder, etc.) gesungen, meist begleitet durch Klavier oder Gitarre. Oft singen wir Lieder in unterschiedlichen Sprachen und wer möchte kann auch einmal Solo, also allein, singen. Die Chorsänger*innen können auch selbst Lieder mitbringen, die dann mit allen gesungen werden.

Der Chor im Nord-Standort hatte seinen ersten Auftritt bei der Verabschiedung von unserem ehemaligen Schulleiter Herrn Gehrmann.
Bei der Kinderzeit der beiden Standorte hatten beide Chöre schon eine Gelegenheit für einen Auftritt. Im Advent haben dann beide Chöre gemeinsam beim inzwischen schon traditionellen Singen auf dem Weihnachtsmarkt in Borgholzhausen gesungen.

Alle Schüler*innen des zweiten Schuljahres haben in der verpflichtenden Computer-AG in Kleingruppen die Chance,
die verschiedensten Aufgaben am PC zu bewältigen. Viele Kinder sammeln hier erste Erfahrungen und erwerben
basale Kompetenzen wie z. B. Textverarbeitung, Bildbearbeitungen, Bedienung von Suchmaschinen u.v.m.

Doch die Unterrichtsinhalte beschränken sich nicht nur auf die Arbeit am Computer.
Darüber hinaus befassen sich die Kinder mit dem Thema „Medien“ im Allgemeinen. 
So wird nicht nur thematisiert, welche Medien es gibt, welche die Kinder nutzen und welchen Zweck sie im Alltag erfüllen. 
Es findet ein reger Austausch darüber statt, welche Chancen und Risiken Smartphones, Tablets, Fernseher, Konsolen etc. haben
und wie diese vielseitig verwendet werden können.

Wir alle hören ständig über „Medien“, aber was sind Medien überhaupt?
Brauchen Medien Strom?
Wusstest du, dass Bücher auch dazugehören?
Gehört eine Lampe auch zu Medien?

Eigentlich haben alle Kinder bereits ein großes Wissen über Medien und sind sich darüber gar nicht bewusst. 
In der Computer-AG können die Kinder nicht nur Kompetenzen erwerben, sondern auch unter Beweis stellen,
welche multimedialen Fähigkeiten sie im Alltag bereits erworben haben.

Der Umgang mit Medien und insbesondere dem Computer ist von großer und immer größer werdenden Bedeutung für die Schullaufbahn aller Schüler*innen, da der Einsatz von digitalen Unterrichtsmethoden schließlich in allen Fächern und Jahrgangsstufen stattfinden soll.

Die Violenbachschule ist gespannt auf die digitale und multimediale Zukunft des Unterrichts!

weitere Infos folgen in Kürze

Mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 nahm unsere Grundschule Standort Nord am mus-e Projekt der Yehudi Menuhin Stiftung teil und blieb bei dieser Kooperation mit externen Künstlern bis zur Insolvenz des mus-e Projekts am Ende des Schuljahres 2010/11. 
Dabei nahmen beteiligte Schulklassen an Theater- bzw. Trickfilmprojekten und an Projekten der bildenden Kunst teil.

Seit dem  Schuljahr 2012/ 2013 ist Kinderkunst (KiKu) mit dem Theaterschwerpunkt fest im Stundenplan Nord der dritten Klassen verankert.
Im Standort Süd wird das Projekt seit dem Schuljahr 2016/2017 durchgeführt.

In jeweils 2 Wochenstunden machen die Kinder Erfahrungen im Bereich Stimme, Stimmbildung, Körperhaltung und –ausdruck, sowie Mimik und Gestik. Sie erhalten die Gelegenheit in kleinen selbstentwickelten Szenen in verschiedene Rollen zu schlüpfen, kreativ zu werden und sich auf vielfältige Weise auszuprobieren. Theater ist Verwandlung. Die Freude am Darstellen steht dabei im Vordergrund.

Beim Theaterspielen kommt es auch auf das Miteinander an. So spricht man beispielsweise im Französischen von der Schauspielgruppe als „ensemble“ (zusammen, miteinander). Es ist ganz wichtig, dass sich jeder wohlfühlt und nicht ausgelacht wird, dass eine gute Gemeinschaft herrscht und die Kinder erfahren: je besser wir zusammen spielen, umso mehr Spaß macht es. An oberster Stelle steht daher: Fair play! Durch gezielte Übungen und Spiele kann KiKu auch hier einen guten Beitrag leisten.

In jedem Schuljahr gibt es zwei Aufführungen. Die Kinder entwickeln die Stücke auf der Grundlage von Geschichten, Sketchen etc. selbst. So sind sie freier im Spiel und können sich nach ihren Fähigkeiten einbringen. Die Stücke werden so auch immer anders, da die Kinder ihre Ideen einfließen lassen können. Das erste Stück wird zu Weihnachten oder am Ende des 1. Halbjahres aufgeführt. Im 2. Halbjahr wird dann über einen längeren Zeitraum an einem Stück, meistens ein Mini-Musical, gearbeitet, das dann zur Entlassung der Viertklässler (Standort Nord) und der Einschulungsfeier (Standort Süd) vorgetragen wird.  

Die Kinderzeit am Standort Süd hat eine lange Tradition und fand schon statt, als die Schule noch „Burg Ravensberg“ hieß.
Entstanden ist die Kinderzeit im Rahmen des mus-e Projekts der Yehudi Menuhin Stiftung und befindet sich seither in einem stetigen Wandel. Leider musste die Stiftung im Jahr 2011 Insolvenz anmelden, so dass die Kooperation beendet wurde. Die Kinderzeit jedoch blieb und ist weiter fester Bestandteil des Schullebens am Standort Süd der Violenbachschule.

Inzwischen heißt es an beiden Standorten viermal im Jahr: „Bühne frei für die Kinderzeit!“ Dann versammeln sich alle Kinder, viele Eltern und weitere Gäste in der Turnhalle, um die Aufführungen der Kinder zu bestaunen und zu beklatschen. Da gibt es Tänze ganzer Klassen oder kleinerer Gruppen, Zauber-Shows, Akrobatik, Lieder, Gedichte, Theaterstücke, Vorspiele verschiedener Instrumente und vieles mehr.
Jede/r zeigt, was er / sie kann und was Spaß macht. Durch das Programm führen traditionell die Kinder der 4. Klassen.

Sie sind auch zuständig für die Planung und Organisation im Vorfeld der Kinderzeit. Vor den Herbst-, Weihnachts-, Oster- und Sommerferien findet die Kinderzeit statt. Etwa vier Wochen vorher informieren die Kinder der 4. Klasse(n) alle über das bevorstehende Ereignis.
Nun können sich die Kinder aller Klassen Gedanken über ein mögliches Programm machen. Manchmal überlegen die Kinder gemeinsam mit ihrer Lehrerin, meistens denken sich jedoch einzelne Kindergruppen selbst etwas aus. Dann wird geprobt und diskutiert und der mögliche Beitrag der eigenen Klasse vorgestellt. Sind alle einverstanden, wird der Beitrag in das Programm aufgenommen.
Nachdem das von den Viertklässlern erstellt wurde, üben die Moderatoren ihren Auftritt.
Und dann ist es endlich wieder soweit: Kinderzeit! 

Standort Nord

Das Projekt „Trommelzauber“ wurde vor über 20 Jahren von Jonny Lamprecht ins Leben gerufen, nachdem er selber durch Reisen nach Afrika vom „Trommelfieber“ gepackt wurde. Seit Beginn des Projekts haben deutschlandweit über 3 Millionen Kinderhände sich durch Aktionstage, Projektwochen, Mitmach-Konzerte und weitere Trommelzauber-Events getrommelt.

Immer getreu dem Motto:

„Kinder an die Trommeln! Denn trommelnde Kinder sind frohe und starke Kinder, die spielerisch lernen.“

So ziehen Johnny Lamprecht und seine 9 Mitarbeiter mit über 5000 afrikanischen Trommeln kreuz und quer durch Deutschland und begeistern Kinder (und Erwachsene) mit afrikanischen Rhythmen, Liedern und Tänzen.

Gemeinsam interaktiv, integrativ und inklusiv trommeln, singen und tanzen. Die Kinder gehen begeistert mit, weil sie spüren, dass alles was beim Trommelzauber geschieht, echt ist und Freude macht!

Dabei ist nicht nur das Weitergeben der Begeisterung für das Trommeln das Ziel.

Johnny Lamprecht und sein Team wollen durch das Erleben des „Trommelzauber“ das Selbstwertgefühl der Kinder stärken und ihnen und ihren Familien in unvergesslichen Stunden und Tagen voller ansteckender Lebensfreude nachhaltige Erlebnisse der Zusammengehörigkeit bereiten.

Damit auch jedes Kind unseres Standorts einmal von diesen Zielen profitieren kann, findet das Trommelzauberprojekt alle 4 Jahre am Standort Nord statt.

 

Über den Schulhof… am „roten Platz“ vorbei… ein paar Treppenstufen hoch… und schon sind die Schüler*innen der Violenbachschule Nord in der Bibliothek in Borgholzhausen angekommen.
Diese räumliche Nähe der Grundschule zum Bibliotheksstandort in der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule ist ein ausgesprochen glücklicher Umstand. Seit 1998 gibt es diesen „Außenposten“ der Bibliothek in Borgholzhausen, an dem neben der kompletten Sachliteratur auch die erzählende Kinder- und Jugendliteratur ab dem Erstlesealter zur Ausleihe bereitgehalten wird.

Im zweiten Halbjahr des ersten Schuljahres besucht Ihr Kind zum ersten Mal mit der Schulklasse die Bibliothek. Nach einer kurzen Einführung darf sich jedes Kind ein Buch aussuchen und entleihen. Diese Ausleihe erfolgt nicht individuell für jedes einzelne Kind, sondern wird geschlossen als Klassenausleihe verbucht. Daher ist eine Bibliotheksanmeldung Ihres Kindes nicht zwingend erforderlich – wenngleich natürlich wünschenswert, damit es auch außerhalb des Klassenverbandes Medien entleihen kann.
Jede Klasse vereinbart dann in Folge während der Unterrichtszeit individuelle Bibliotheksbesuche. Diese finden in der Regel alle zwei bis vier Wochen statt.

Wir freuen uns sehr, auf diese Weise wirklich alle Kinder des Standortes Nord der Violenbachschule mit dem Angebot unserer Bibliothek zu erreichen. Darüber hinaus arbeiten die Bibliothek und die Grundschule auch bei Veranstaltungen (z.B. SommerLeseClub, Vorlesetag) auf beispielhafte Weise eng und vertrauensvoll zusammen.

Nähere Informationen zu den beiden Standorten unserer Bibliothek in Borgholzhausen finden Sie im Internet unter:

https://www.pab-gesamtschule.de/das-team/bibliothek
https://borgholzhausen.ekvw.de/ueber-uns/bibliothek

Beim Eintritt in die Grundschule haben viele Kinder noch nicht gelernt, sich an die sozialen Grundregeln zu halten, um einen – auch für sich selbst – sinnvollen Unterricht zu ermöglichen. Um allen Schülern die geforderten Inhalte, Fertigkeiten und Fähigkeiten vermitteln zu können, hat sich das Kollegium unserer Schule dazu entschlossen, das Ford-Programm in der Überarbeitung von Frau Dr. Bründel einzuführen. Die Grundidee dieses Programms ist, Schüler*innen, die den Unterricht stören, in einen gesonderten Raum („Trainingsraum“) zu schicken und sie dort zum Nachdenken über ihr Verhalten zu bringen.

In allen Klassen haben die Schüler*innen und Lehrer*innen gemeinsam grundlegende Verhaltensregeln entwickelt. Wenn ein Schüler*innen gegen diese Klassenregeln verstößt, greift das Ford-Programm.

Dem Kind werden folgende Fragen gestellt:

1. Was machst du gerade?
2. Wie lautet „unsere“ Regel?
3. Was geschieht, wenn du gegen die Regel verstößt?
4. Wofür entscheidest du dich?
5. Wenn du wieder störst, was passiert dann?

Da jedes Kind den Ablauf der fünf Fragen genau kennt, weiß es um die Konsequenz und hat sich somit im weitesten Sinne selbst für den Besuch des Trainingsraums entschieden.

Im Trainingsraum führt eine Lehrkraft mit dem Kind ein Gespräch über dessen Verhalten, die Ursachen dafür und über Möglichkeiten der Besserung. Anschließend wird es dazu aufgefordert, seine „Ziele für die kommende Zeit“ in einem vorgefertigten Formular schriftlich zu fixieren. Dieses Formular wird sowohl dem Kind als auch von der Lehrkraft unterschrieben. So wird aus dem Schriftstück ein schriftlich geschlossener Vertrag. Das gesetzte Ziel kann dabei in Teilziele untergliedert und bspw. mit einem Verstärkerplan unterstützt werden.

Zum Ende jedes Trainingsraumbesuchs wird noch ein Kontrolltermin vereinbart, an dem überprüft werden soll, ob der/ die Schüler*in das Verhaltensziel erreicht hat oder ob noch weitere gemeinsame Überlegungen zu einem angemessenen Unterrichtsverhalten nötig sind. 

Im Trainingsraum legt die Dienst habende Lehrerin einen Schülerbogen für jeden Schüler an. Besucht ein Kind innerhalb einer Unterrichtsperiode (von Ferien zu Ferien) mehr als fünfmal den Trainingsraum, werden die Eltern zu einem Gespräch in die Schule bestellt.

Da der Trainingsraum ein Raum ist, in dem Schüler*innen die für sie nötige Hilfe zur Selbsthilfe erhalten können, haben die Kinder auch die Möglichkeit freiwillig (allein oder in Gruppen) diesen Raum zur Klärung eigener Schulprobleme besuchen zu dürfen.

Die Violenbachschule bietet am Standort Nord eine Fußball-AG an, die fußballbegeisterten Jungen und Mädchen eine zusätzliche Spiel- und Trainingseinheit ermöglicht. Für die Teilnahme ist fußballerische Erfahrung erwünscht.

Im Schuljahr 2019/2020 findet das Training mit zwölf Jungen aus dem dritten und vierten Jahrgang freitags in der 6. Stunde statt. Neben balltechnischen und spielerischen Übungen steht auch die Entwicklung des Teamgeistes im Vordergrund.

Das „Highlight“ ist am Ende des Schuljahres die Teilnahme am „Landratscup“ des Kreises Gütersloh, bei dem 32 Grundschulmannschaften in spannenden Spielen um den Pokal kämpfen.

Die Tanz-AG unserer Violenbachschule am Standort Nord unter der Leitung der Lehrerinnen Claudia Plath und Ina Buschmaas steht als freiwilliges Angebot allen SchülerInnen von der 2.-4. Klasse zur Verfügung.
Ein Mal die Woche treffen wir uns im Musikraum und bewegen uns tänzerisch zu unterschiedlichen Musikrichtungen. Die Kinder lernen neben Volkstänzen auch Choreographien zu aktuellen Charthits. Selbständiges Ausprobieren und Experimentieren mit Materialien sind ein weiteres Übungselement.
Als heimatbezogene Grundschule zeigen wir vor Ort auf dem Kartoffel- und Weihnachtsmarkt unsere Tänze. Ebenso während der neu eingeführten Kinderzeit in unserem Standort Nord.
Des weiteren fahren wir ein Mal im Jahr zum Tanztreff der Schulen aus dem Kreis Gütersloh, um dort unsere Tänze aufzuführen.

„Violenkracher“ heißt die Schülerzeitung der Violenbachschule Nord. Rund ein Dutzend Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen arbeiten im Redaktionsteam der Zeitungs-AG, um einmal im Jahr eine Ausgabe für alle Kinder, deren Eltern und Lehrer/innen des Standorts Nord zu verwirklichen.

 

Auf 32 Seiten können dann alle Lesen, Rätseln und Nachbasteln, was sich das Zeitungs-AG-Team erdacht hat. Dazu wählen die Nachwuchs-Redakteure die Themen selbstständig aus und geben sich viel Mühe, damit alle Kinder und Eltern etwas im „Violenkracher“ finden, das ihnen gefällt. Sie recherchieren viele Wochen, fotografieren, interviewen andere und texten, tippen, zeichnen und gestalten mit Herzblut.

 

Vorab gehen sie ein Halbjahr lang auf eine Reise durch die Welt der Zeitungen und Journalisten. Sie lernen die Unterschiede zwischen Zeitungen und Zeitschriften kennen und erhalten über mehrere Wochen ihr eigenes Exemplar der Tageszeitung „Haller Kreisblatt“. Als Zeitungsdetektive lesen sie gemeinsam, finden vieles über Rubriken, Nachrichten, Interviews und Berichte heraus.

 

Mit der Schulkamera oder auch der eigenen Kamera fotografieren die Kinder die Fotos für die Schülerzeitung, erfahren aber auch vieles über Bildaufbau und Bildrechte.

 

Die Schülerzeitung trägt sich zum großen Teil über Werbeanzeigen heimischer Geschäfte und Banken. Diese werden von den Kindern besucht und angesprochen. Durch den „Verkauf“ der Anzeigen kann der Druck bezahlt werden. Die Nachwuchsjournalisten lernen so hautnah wie ihre Zeitung finanziert wird. Dankenswerter Weise unterstützt der Förderverein hier sowohl organisatorisch, wie auch finanziell.

 

 

 

 

 

Standort Süd

In der Violenbachschule wird immer sehr fleißig geschrieben, gerechnet und gelesen. Es gibt viele spannende Projekte und Lerninhalte. Aber alle vier Jahre kommen ganz besonders aufregende Aufgaben auf alle Kinder und Lehrerinnen zu, denn dann kommt der Zirkus in den Standort Süd. Die Aufregung ist groß, wenn plötzlich ein großes Zirkuszelt und mehrere Wagen auf der Wiese hinter der Schule stehen. 
Es riecht dann sogar überall nach Zirkus, denn in kleinen Einzäunungen stehen die Zirkustiere, die der Projektzirkus mitbringt. Sie werden täglich bestaunt und sind mit ein Grund, weshalb sich die Kinder schon morgens auf die Schule freuen.
Auch in den Klassen dreht sich in dieser Zeit alles um den Zirkus: Es wird gebastelt, gemalt, Zirkusgeschichten zugehört und auch beim Schreiben und Rechnen kommen Clowns und Zauberer vor.

Eine Woche lang zieht eine Zirkusfamilie auf die große Wiese hinter dem Schulhof. In dieser Woche arbeiten die Zirkusartisten mit den Schulkindern in kleinen Gruppen an einer Vorstellung. Im Vorfeld wurden die Schulkinder mit Hilfe von Wunschlisten einer klassenübergreifenden Gruppe zugeordnet. Es gibt Zauberer, Clowns, Bodenakrobaten, Jongleure, Tierbändiger, Seiltänzer und Trapezkünstler. Mit den Zirkusartisten üben die Kinder dann täglich im Zirkuszelt mit sehr viel Freude und Ehrgeiz für ihren Auftritt. Dort zeigt sich so manches Talent am Trapez, beim Jonglieren oder beim Trampolin springen.

Die Zirkusfamilie spielt ebenfalls eine große Rolle in dieser Woche: sie hat den gesamten Ablauf geplant, trainiert die Kinder und führt auch selbst beeindruckende Nummern auf. Wenn plötzlich Feuerschlucker oder wunderschöne Trapezkünstlerinnen ihre Kunst zeigen, werden die Augen der Kinder noch größer und das Gefühl in einem „echten“ Zirkus mitmachen zu können, stellt sich ein.

Nach einiger Zeit ist es endlich soweit. Die Familien unserer Schüler*innen haben Eintrittskarten erworben und die Kinder schlüpfen in ihre Kostüme. Plötzlich werden aus Erstklässlern kleine Tiger, es wird geschminkt, getuschelt, gelacht. 
Nun können alle die richtige Zirkusatmosphäre spüren. Die Kinder wachsen über sich hinaus und zeigen ihr Können wie richtige Artisten. Wenn sie mit ihrem Auftritt fertig sind, sieht man ihren Gesichtern an, wie stolz sie sind. Und stolz dürfen sie auch sein, denn es gehört schon sehr viel Mut dazu, vor so vielen Menschen seine Künste zu präsentieren.

Das Erlebnis, unter dem begeisterten Beifall der Familien in die Zirkusarena einzuziehen, ist für viele Kinder sicherlich einer der Höhepunkte ihrer Grundschulzeit.

Das Zirkusprojekt gibt es nun schon seit dem Jahr1997 an der Violenbachschule Süd. Seit 2006 wird es alle vier Jahre durchgeführt, damit jedes Grundschulkind einmal daran teilnehmen kann. Möglich ist dies nur durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Fördervereins und die tatkräftige Mitarbeit vieler Eltern. Für das Jahr 2022 ist der Zirkus Baldini schon gebucht, denn dieses Projekt soll auch zukünftig stattfinden, um allen Kindern diese wunderbaren Erfahrungen und Erlebnisse zu ermöglichen.

Eine Schule ohne Bücher ist wie …
… ein Sommer ohne Sonne;
… ein Garten ohne Blumen;
… Borgholzhausen ohne Burg.

Im Sommer 2008 entstand an der Violenbachschule Standort Süd eine Schulbücherei. Dies war nur möglich durch das große ehrenamtliche Engagement vieler Eltern, die die Idee einer schuleigenen Bücherei als Baustein im Leselernprozess ihrer Kinder für wichtig hielten.

Seither findet jede Woche der sogenannte „Leseclub“ statt.
Die 2. – 4. Klassen haben eine feste Stunde im Stundenplan, in der sie die Bücherei besuchen, Bücher ausleihen, in der gemütlichen Atmosphäre der Räume des offenen Ganztags in ihren Büchern lesen können und diese anschließend mit nach Hause nehmen können. Außerdem stehen den Kindern Computer zur Verfügung, an denen sie ihre Bücher in das Leseprogramm Antolin eingeben können.

Neben der Betreuung der Bücherei während des Leseclubs organisiert das Team der Bücherei über das Jahr verteilt verschiedene Aktionen rund ums Lesen. Diese reichen vom Bücherflohmarkt über die regelmäßig stattfindende Abfrage der Bücherwünsche der Kinder, Vorleseaktionen bis hin zum Lesewettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet.
Der Bestand der Bücherei kann sich sehen lassen. Es gibt sowohl Buchserien wie „Gregs´s Tagebuch“, „Das magische Baumhaus“, „Die drei !!!“, „Conni“ als auch jede Menge Sachbücher. Hier sind vor allem die Bücher über Trecker und Bagger sehr beliebt. Allerdings haben auch Klassiker von Astrid Lindgren oder Ottfried Preußler ihren festen Platz.

Der Förderverein der Violenbachschule Standort Süd unterstützt die Bücherei regelmäßig finanziell, so dass beliebte Buchreihen fortgeführt werden können und aktuelle Wünsche der Kinder erfüllt werden können. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön dafür!

Ein weiteres Dankeschön gilt all jenen Eltern, die durch ihre regelmäßige ehrenamtliche Unterstützung dazu beitragen, dass alle Kinder Zugang zu Büchern bekommen und auf diese Weise zu kompetenten und im besten Fall leidenschaftlichen Lesern werden können.

Damit den Kindern in den Pausen nicht langweilig wird, gibt es die so genannte Pausenausleihe.
  
In der Pausenausleihe gibt es verschiedene Spielsachen und Fahrzeuge, wie zum Beispiel Tischtennisschläger, Holzautos, Seile, Schaufeln, Eimer und vieles mehr. Sehr beliebt sind die 4 Sitz- Scooter.

Die Pausenausleihe befindet sich in der Turnhalle und kann vom Schulhof aus betreten werden. Betreut wird die Ausleihe immer von 2 Kinder aus der 4. Klasse. In den großen Pausen können sich alle Kinder etwas ausleihen.

Dazu bekommt jedes Kind am Anfang des Schuljahres eine Ausleihkarte mit Namen und Klasse. Zum Ausleihen muss die Ausleihkarte in der Pausenausleihe abgegeben werden.
Wenn das Spielzeug am Ende der Pause zurückgegeben wird, bekommt das Kindseine Ausleihkarte wieder zurück.

Mir macht es immer sehr viel Spaß, in der Pausenausleihe zu arbeiten.

(Jarno Kirchhoff, 4a)